Unternehmensnachfolge frühzeitig planen: Darum zählt jedes Jahr Vorlauf
Unternehmensnachfolge frühzeitig planen bedeutet, nicht nur den eigenen Ruhestand zu sichern, sondern auch das Fortbestehen des Unternehmens. Schweizweit steht bis 2030 bei rund 168’000 KMU ein Eigentümerwechsel an. KKT Zürich GmbH zeigt, welcher Zeitplan sich bewährt und worauf Zürcher Unternehmerinnen und Unternehmer jetzt achten sollten.
Warum sich frühzeitige Planung lohnt
Die Nachfolgequote unter Schweizer KMU liegt aktuell bei 32 Prozent und damit höher als in früheren Jahren, wie eine gemeinsame Studie von UBS und der Universität St. Gallen zeigt. Trotzdem scheitern jährlich rund 12’000 KMU-Nachfolgen, oft weil die Planung zu spät beginnt.
Wer die Unternehmensnachfolge frühzeitig plant, profitiert zudem von deutlich besseren Erfolgsaussichten: Übernommene Unternehmen bestehen laut dem Bundesamt für Wirtschaft nach fünf Jahren zu 95 Prozent weiter, bei Neugründungen sind es nur 50 Prozent. Eine saubere Übergabe erhält also nachweislich mehr Substanz als ein Neustart.
Der ideale Zeitplan: 5 bis 10 Jahre im Voraus
KKT Zürich GmbH empfiehlt, eine Nachfolge fünf bis zehn Jahre im Voraus anzugehen. Dieser Vorlauf schafft Raum für die Unternehmensbewertung, die Wahl des passenden Nachfolgemodells, die steuerlich und rechtlich saubere Ausgestaltung sowie eine geordnete Übergabephase, in der die Nachfolgerin oder der Nachfolger schrittweise Verantwortung übernimmt.
Wer die Unternehmensnachfolge frühzeitig plant, kann zudem auf Marktveränderungen reagieren, statt unter Zeitdruck den erstbesten Käufer zu akzeptieren.
Diese Nachfolgemodelle stehen zur Wahl
Gemäss den Zahlen des Bundesamts für Wirtschaft verteilen sich Schweizer KMU-Nachfolgen etwa so:
- familieninterne Nachfolge: 42 Prozent
- Übergabe an weitere Verwandte: 11 Prozent
- Verkauf an Mitarbeitende oder Führungskräfte (Management-Buy-out): 23 Prozent
- Verkauf an externe Dritte: der verbleibende Teil
Welches Modell passt, hängt von der Familiensituation, der Unternehmensgrösse und den Zielen der Inhaberin oder des Inhabers ab. KKT Zürich GmbH unterstützt bei der Auswahl und bei der konkreten Umsetzung.
Steuerliche Aspekte im Kanton Zürich
Ehepartner, eingetragene Partner und direkte Nachkommen sind im Kanton Zürich von der Erbschafts- und Schenkungssteuer befreit. Für andere Erbinnen und Erben liegen die Sätze je nach Verwandtschaftsgrad zwischen 2 und 36 Prozent. Bei Unternehmensübertragungen können zusätzliche kantonale Erleichterungen greifen, deren genaue Voraussetzungen sich im Einzelfall unterscheiden. KKT Zürich GmbH prüft das gemeinsam mit der Nachlassplanung.
Unternehmensbewertung als Startpunkt
Am Anfang jeder Nachfolgeplanung steht eine realistische Unternehmensbewertung. Sie bildet die Grundlage für Verhandlungen mit Familienmitgliedern, dem Management oder externen Käufern und zeigt gleichzeitig, wo sich der Unternehmenswert vor der Übergabe noch steigern lässt.
Häufige Fragen zur Unternehmensnachfolge
Wann sollte ich die Unternehmensnachfolge frühzeitig planen?
Idealerweise 5 bis 10 Jahre vor der geplanten Übergabe. So bleibt genug Zeit für Bewertung, Modellwahl und steuerliche Planung.
Was passiert, wenn ich keine Nachfolge plane?
Ohne Planung scheitern Schweizer KMU-Nachfolgen deutlich häufiger. Jährlich sind es rund 12’000 Fälle, oft mit Liquidation oder Verkauf unter Wert.
Zahlen meine Kinder Erbschaftssteuer, wenn sie die Firma übernehmen?
Im Kanton Zürich sind direkte Nachkommen von der Erbschafts- und Schenkungssteuer befreit.
Was, wenn sich in der Familie niemand für die Nachfolge findet?
Dann kommen Management-Buy-out-Lösungen oder ein Verkauf an externe Dritte infrage. KKT Zürich GmbH begleitet beide Wege.
Unternehmensnachfolge frühzeitig planen mit KKT Zürich
KKT Zürich GmbH begleitet Sie von der ersten Standortbestimmung bis zur abgeschlossenen Übergabe.
Kontaktieren Sie uns unter +41 44 566 79 79 oder info@kkt-zuerich.ch, oder vereinbaren Sie direkt ein Erstgespräch zur Unternehmensnachfolge.